Trailer zum ‚Death Stranding Director’s Cut‘, ESRB-Einstufung deutet auf ein verstohleneres Gameplay hin

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Ein Trailer und eine veröffentlichte Entertainment Software Rating Board (ESRB) Bewertung für Death Stranding Director’s Cut deutet auf ein potentiell schleichendes Gameplay-Element hin. Letzteres weist explizit auf eine bestimmte Spielmechanik hin, die in den meisten Stealth-orientierten Spielen ein Grundnahrungsmittel ist.

Kojima Productions hatte einen herausragenden Auftritt auf dem kürzlich stattgefundenen Summer Game Fest, als es sein PS5-Angebot von Death Stranding zeigte. Vertreten durch Gründer Hideo Kojima selbst, wurde ein kurzer Trailer veröffentlicht, der den Protagonisten des Spiels, Sam Bridges, in einer unheimlich vertrauten Umgebung zeigt. Allerdings nicht in einer für das Franchise eigenständigen Art und Weise, sondern mit Anspielungen auf Kojimas frühere bemerkenswerte Arbeiten.

Sam ist drin.

Das Video begann damit, dass Sam eine Einrichtung betrat, während er wie ein gewöhnlicher Portier Gepäck auf seinem Rücken trug. Dass der Held feindliche Lager infiltriert, ist nicht unbedingt neu für das Spiel, wie Spieler bereits gesehen haben. Allerdings verströmt der Trailer eine Stimmung, die an die Metal Gear Solid-Serie erinnert. Die Kulisse, eine bewachte Anlage, und der Hintergrundsound, der eine bekannte Melodie erklingen lässt, sind eindeutige Anzeichen dafür. Eine Kombination, die die typische Hideo-Kojima-Richtung erkennen lässt, die überall zu hören ist.

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Während diese beiden Elemente allein schon starke Signale für den Einfluss des bestehenden Franchises sind, kommt ein weiterer Faktor in Form einer Schachtel hinzu. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine gewöhnliche Pappschachtel, wie Fans der erwähnten Serie wissen. Genauer gesagt handelt es sich um eine Anspielung auf die ikonische Verkleidung von Solid Snake für unterwegs. Doch der ahnungslose Sam hat sich lediglich dazu entschlossen, in den Karton zu springen und ihn wieder an seinen ursprünglichen Platz zurückzubringen.

Ein Tribut oder nicht

Es besteht die Möglichkeit, dass Kojima nur eine Hommage an seine geschätzte Schöpfung bei Konami ist. Das heißt, alles Gezeigte ist lediglich Ästhetik und deutet nicht auf drastische Änderungen mit dem Director’s Cut hin. Aber es ist erwähnenswert, dass Death Stranding selbst nicht unbedingt frei von ähnlichen Mechaniken ist. Schon im aktuellen Zustand des Spiels ist Sam in der Lage, sich zu tarnen, wenn auch nicht so geschickt wie ein Infiltrationsagent. Er kann nicht nur an ahnungslosen Feinden vorbeikommen, sondern sie auch durch Takedowns bewusstlos machen.

Sollte der Trailer aber tatsächlich Änderungen andeuten, die an einem bekannten Gameplay-Stil festhalten, macht das den Death Stranding Director’s Cut nur noch interessanter. Zu sehen, wie Sam Bridges während einer kritischen Mission die Verteidigungsanlagen von Mule durchbricht, wäre in der Tat ein Fan-Service für DS- und MGS-Fans. Wir können jedoch nur spekulieren, wenn man bedenkt, was wir bisher erfahren haben – zumindest im Moment.

Das Bild wurde mit freundlicher Genehmigung von PlayStation/YouTube Screenshot verwendet.