Prinz Harry sieht sich wegen des gescheiterten Antrags auf selbst bezahlten Polizeischutz einem Gegenwind ausgesetzt: Es geht um sein Ego.

Der Herzog von Sussex, Prinz Harry, steht im Internet in der Kritik, nachdem er erfolglos versucht hat, seinen eigenen Polizeischutz bei Besuchen im Vereinigten Königreich zu finanzieren. Die Kontroverse entsteht drei Jahre nach seiner Entscheidung, sich aus der königlichen Verantwortung zurückzuziehen.

Prinz Harry hatte eine gerichtliche Überprüfung der Weigerung der britischen Regierung angestrebt, seinen Vorschlag für persönlich finanzierten Polizeischutz für seine Familie bei Besuchen in seinem Heimatland zu akzeptieren. Am Dienstag entschied ein britischer Richter jedoch, dass der Herzog keinen Antrag auf eine solche Überprüfung stellen darf, wie People berichtet.

Nach dem Urteilsspruch wurde Prinz Harry von einer Reihe von Twitter-Nutzern gegeißelt, die behaupteten, dass er sich wahrscheinlich des möglichen Verlusts des Polizeischutzes bewusst war, als er von seinen königlichen Pflichten zurücktrat. Kritiker stellten die These auf, dass sein juristisches Vorgehen eher eine Demonstration seines Egos war als eine Sorge um die Sicherheit.

Ein Twitter-Kommentator argumentierte: Es wurde ihm wiederholt erklärt, dass dies passieren würde, wenn er sich dazu entschließen würde, als hochrangig tätiger König zurückzutreten. Niemand wird Blut an seinen Händen haben, wenn etwas passiert. Hier geht es nicht um das Risiko, sondern um sein Ego.

Ein anderer Nutzer schimpfte: Harry ist ein anspruchsvoller Prinz, der denkt, er kann einen Wutanfall bekommen und jeder würde ihm folgen. Werd erwachsen, Harry. Gestalte dein eigenes Leben.

Während viele die Entscheidung des Gerichts unterstützten, äußerten einige Twitter-Nutzer ihr Mitgefühl für Prinz Harry. Ein Unterstützer behauptete: Das ist lächerlich. Er sollte Schutz erhalten. Er ist keine Berühmtheit, er ist der Sohn des Königs.

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Wenn er bereit ist, für seinen eigenen Polizeischutz zu zahlen, warum nicht? Er ist kein ‚arbeitender König‘ mehr, also sollte er aus eigener Tasche zahlen, verteidigte sich ein anderer Nutzer.

Prinz Harry und Meghan Markle büßten neben anderen Privilegien auch ihren Polizeischutz ein, als sie sich vor drei Jahren von ihren königlichen Pflichten zurückzogen. Da er sich unsicher fühlte, seine Kinder Archie und Lilibet ohne Polizeischutz in sein Heimatland zu bringen, bot Harry an, selbst für den Schutz zu zahlen. Sein Antrag wurde vom britischen Innenministerium und dem Exekutivausschuss für den Schutz von königlichen und öffentlichen Persönlichkeiten (RAVEC) abgelehnt.

Das Innenministerium vertrat laut CNN die Auffassung, dass es für wohlhabende Personen unangemessen sei, sich von spezialisierten Polizeibeamten Schutzmaßnahmen zu kaufen. Harry ist gleichzeitig in einen anderen Rechtsstreit verwickelt, in dem es um die Verweigerung von Sicherheitsleistungen im Vereinigten Königreich geht.